Maria Ward Schule Würzburg

„Schulen gibt’s in großer Zahl, Maria Ward – die erste Wahl!“ Selbstbewusst empfängt die Klasse 7a Bischof Dr. Franz Jung. In Reimform erklären die Schülerinnen, was an ihrer Schule besonders toll ist, von der digitalen Ausstattung über die Bücherei und die Mensa bis zur Offenen Ganztagsschule. „Wir sitzen kirchlich an der Quelle: Mediationsraum und Kapelle“, erfährt der Gast. Bei seinem Besuch in der Maria-Ward-Schule Würzburg erhielt Bischof Jung Einblick in den Schulalltag und diskutierte mit den Schülerinnen der Klasse 10a über Themen von Berufswahl bis Zölibat. In einem nicht öffentlichen Teil sprach er zudem mit der Fachschaft Religion sowie Vertretern des Elternbeirats, des Freundeskreises, des Schulträgers und der Schulleitung.

Vor dem Rundgang versammeln sich alle in der Pausenhalle. Rund 390 Schülerinnen in 15 Klassen zählt die Schule. Schulleiterin Birgit Thum-Feige begrüßt den Bischof und Religionslehrerin Cornelia Sohn stimmt die Schülerinnen mit einem Impuls zum Mitmachen über die fünf Sinne auf den Tag ein. Beim Morgenlob trägt Oberstudienrat Achim Wenzel das Evangelium vom blinden Bartimäus vor, der von Jesus geheilt wird. Es gebe im Leben viele Arten von Blindheit, sagt Bischof Jung zu den Schülerinnen. „Es ist eine große Herausforderung, zu sehen, was im Leben der nächste Schritt ist. Wer nicht weiterweiß, bleibt wie Bartimäus am Wegrand sitzen.“ Er ermutigt die Schülerinnen, sich wie Bartimäus einen Menschen zu suchen, der wirklich zuhöre und mit dem man sich besprechen könne, um das Leben neu in die Hand zu nehmen. „Bitten wir den Herrn darum, die Welt neu sehen zu lernen.“

Geführt von den Schülersprecherinnen Melina Roscher (8c), Ella Krafft und Mia-Maria Keßler (beide 10a), erkundet der Bischof dann das Schulhaus. Ein erster Höhepunkt ist die Bibliothek mit ihren verwinkelten Gängen und Treppen, viel Holz und gemütlichen Sitzgelegenheiten. Rund 10.000 Bücher können hier ausgeliehen werden. Es sei viel Arbeit, den Bestand aktuell zu halten, erklärt Mia-Maria: „Was wird noch gelesen? Wie sieht das Buch aus? Kann man es noch verleihen?“ Auf einem Sondertisch sind Bücher zu Maria Ward zusammengestellt. „Es ist wichtig, etwas über ihre Lebensgeschichte zu wissen und wie sie sich für Schulen eingesetzt hat. Ohne sie wären wir jetzt nicht hier“, sagt Melina. Bischof Jung bleibt immer wieder stehen und zieht ein Buch heraus, um es anzulesen. Vor dem Regal mit den Comic-Büchern verrät er, dass er die kompletten „Asterix“-Ausgaben besitze.

Auf dem Weg zum nächsten Klassenzimmer bleibt der Bischof spontan vor einer Wand stehen, an der Bilder von Chamäleons aufgehängt sind. „Schön!“ ruft er und geht ganz nahe heran, um die Maltechnik genauer zu betrachten. Beeindruckend ist in einem anderen Gang ein Wandbild von Maria Ward. Da, wo der Mund sein sollte, wirkt die Farbe wie abgeplatzt. Das sei ein Zeichen für die Ideologie der Nationalsozialisten, dass alles Kirchliche zum Schweigen gebracht werden müsse, erfährt Bischof Jung. Spontan zückt er sein Handy für ein Foto – und wird von Verbindungslehrer Andreas Lösche gerüffelt: „Wir haben eine strenge Handy-Politik. Beim Betreten der Schule wird das Handy weggepackt.“ Aber einmal, so der einstimmige Beschluss, könne man es durchgehen lassen.

Langsam wird die Zeit knapp. Im Schnelldurchlauf geht es in den Chemiesaal, wo es streng nach Essig riecht, in den Meditationsraum mit vielen großen Kissen auf dem Boden und in die Offene Ganztagesschule (OGTS). „Jetzt kommt das zweite Highlight“, kündigen die Schülersprecherinnen an. Die Schulkapelle ist ein langgezogener Raum mit Holzboden und grünen Wänden. „Die Form erinnert an die Arche Noah, und die Farbe Grün steht für Hoffnung“, sagt Mia-Maria. Für den Umbau der Kapelle habe es einen Wettbewerb gegeben, und die Schülerinnen konnten mit abstimmen, erklärt Ella.

Drinnen wartet bereits die 10a auf das Gespräch mit dem Bischof. Was ihn zu seiner Berufswahl motiviert habe, will eine Schülerin wissen. Er komme aus einer katholischen Familie und habe die „klassische“ katholische Laufbahn vom Messdiener bis zum Jugendleiter absolviert, antwortet der Bischof. Doch bei der Frage, was er studieren solle, habe er zunächst eher an Pharmazie oder Geschichte gedacht. Sein Heimatpfarrer habe ihm dann zur Theologie geraten. Er habe in München versuchsweise das Studium begonnen, „und es hat mir sehr gut gefallen“, erzählt der Bischof. Ob er es bereue, nicht geheiratet zu haben? „Nein“ sagt der Bischof und erklärt, dass jedes Studienjahr mit der Priesterweihe begonnen habe. Angesichts derer, die geweiht wurden, sei immer erneut die Frage aufgekommen: „Ist das der Weg, den du gehen willst?“ Er habe es als eine gute und intensive Zeit der Vorbereitung empfunden.

Im weiteren Gespräch erfahren die Schülerinnen, dass der Bischof gerne liest, derzeit vor allem den Schriftsteller Joseph Roth, und im Urlaub immer den Zeichenblock dabei hat. Auf die steigende Zahl der Kirchenaustritte angesprochen, erklärt Bischof Jung, dass diese viele Ursachen hätten. Zum einen hätten viele Menschen keine Bindung mehr an die Kirche. Aber es gebe auch „hausgemachte“ Probleme wie den Missbrauch. „Das war für viele Menschen eine große Enttäuschung.“ Im Bistum Würzburg werde jeder Vorfall an die Staatsanwaltschaft gemeldet, man habe eine Unabhängige Aufarbeitungskommission gebildet und eine Studie gestartet, welche die historischen Aspekte untersucht. Zum Frauendiakonat erklärt der Bischof, dass das eine Frage der Sakramententheologie sei: „Was heißt es, dass Gott sich in einem Mann offenbart hat?“ Er sehe mit Spannung auf die Entwicklungen der kommenden Jahre.

Eine der letzten Fragen lautet: „Glauben Sie an Himmel und Hölle?“ Er glaube, dass jeder Mensch Verantwortung für das trage, was er im Leben tue, antwortet Bischof Jung. „Das meiste Böse passiert, weil jemand etwas Gutes unterlässt. Wir sehen jeden Abend im Fernsehen, was passiert, wenn Menschen einander die Hölle bereiten.“ Den Schülerinnen gibt er mit: „Das Gelingen eines Lebens vor Gott entscheidet sich heute.“

Text: Kerstin Schmeiser-Weiß (Pressestelle Bistum Würzburg)  Fotos: Andreas Lösche

 

Bischof 1Bischof 2Bischof 3Bischof 5

Die Aufgabenstellung unserer Umfrage lautete:

 „Liebe Mädels, wir Erwachsenen meinen oft zu wissen, was für euch Kinder und Jugendliche wichtig ist, was euch beschäftigt. Doch IHR wisst es am besten!

Bitte schreibe auf, was DU dir vom Leben erhoffst (jetzt oder für die Zukunft, für dich oder die ganze Welt) und welche Unterstützung DU dir wünschen würdest (Eltern, Schule, Politik….).“

…und über 200 Schülerinnen haben teilgenommen! DANKE!

 Angeregt wurde unser Projekt durch den 70-jährigen Jubiläumskongress der „Katholischen Elternschaft“, der unter dem Motto „…damit du Hoffnung hast!“ in Würzburg im März 2024 stattgefunden hat.

 Unsere Schülersprecherinnen Ella, Mia und Melina haben die Fülle eurer Hoffnungen und Wünsche nach Themen sortiert und sie in einem kurzen Video für den Kongress zusammengefasst. Ein Blick auf eure formulierten Hoffnungen und Wünsche, ausgestellt zwischen unserer Schulbibliothek und dem Lehrerzimmer, lohnt sich!

 Ebenfalls berührend sind die Collagen aus den Klassen 5 bis 10, die im Rahmen des Religion-Unterrichts entstanden sind. Eine Auswahl der Kunstwerke wird im Foyer präsentiert.

 M. Gehr

Hoffnung und Wünsche 1Hoffnung und Wünsche 2

Vom 17.05.-19.05.2024 verbrachten die Schülerinnen der Klasse 7 b drei spannende Tage auf Burg Rothenfels. Ein bisschen gruselig fanden es anfangs schon einige Mädchen in den alten Gemäuern mit den knarzenden Holzböden und geheimnisvollen Klopfstreichen, doch die tollen großen Zimmer und die Nachtwächterin auf dem Gang sorgten bald dafür, dass sich alle wohlfühlten und (mehr oder weniger) gut schlafen konnten. Nach der Burgrallye besuchten wir eine Herde sehr süße Alpakas, die die Schülerinnen zwar füttern und ausmisten durften – aber leider nicht spazieren führen. (Schade!!) Beim Pfeil- und Bogenschießen hatten alle Spaß (auch wenn es leider ziemlich kalt war) und einige Naturtalente trafen sogar mitten ins Schwarze. (Bravo!!) Mit Spannung erwarteten wir am Nachmittag den Falkner, der uns alle mit seinen unterschiedlichen Greifvögeln begeisterte. Einige Glückliche durften sogar einen Falken oder eine Eule auf der Hand halten. Vor der Heimfahrt am Freitag amüsierten wir uns noch bei Teamspielen, bei denen man sich teilweise ganz schön konzentrieren musste! („Tut was ich sage und sagt das Gegenteil von dem was ich sage“ ;). Schön war es auf der Burg mit euch! Herzlichen Dank an Frau Witlif für ihre Begleitung. C. RudloffRothenfels 7b 1Rothenfels 7b 2Rothenfels 7b 3

„"Grenzenlos", ein Thema mit vielen Facetten und Gestaltungsmöglichkeiten - welche Gedanken haben Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu diesem Thema.

Die Hanns-Seidel-Stiftung ruft zum dritten Mal zum Schreibwettbewerb "Die Feder" auf: ein spannendes Thema, das mit vielen Assoziationen und Emotionen verknüpft ist, und zu dem jeder etwas beitragen kann - als Erzählung von persönlich Erlebtem, Empfundenem, als Betrachtung mit gesellschaftlicher Perspektive oder Erwartung an die Zukunft. Stiftungsvorsitzender Markus Ferber, MdEP, erklärt: "Die Hanns-Seidel-Stiftung möchte mit diesem Wettbewerb den kreativen Umgang mit Sprache fördern, persönliche Schreibbiographien unterstützen und gesellschaftlich zur Stärkung der Lese- und Schreibkompetenz beitragen."

Die Bewertung erfolgt getrennt nach Alter der Autoren (6-12, 13-18 und 19-99 Jahre), die Texte sollen entweder an die Zielgruppe Kinder (6-12 Jahre) oder Jugendliche (13-18 Jahre) gerichtet werden. Die Beiträge können in allen Textgattungen, von Erlebnisberichten bis hin zu Gedichten verfasst sein, dürfen bislang unveröffentlicht und maximal 20.000 Zeichen lang sein. Der Jury gehören Vertreter von Kinder- und Jugendbuchverlagen, Schriftsteller, Lehrkräfte und Vertreter der Hanns-Seidel-Stiftung an.“ (Quelle: https://www.presseportal.de/pm/51081/5681005)

Durch dieses Schreiben wurden die Schülerinnen der Klasse 10 a der Maria-Ward-Schule auf den Schreibwettbewerb der Hanns-Seidel-Stiftung aufmerksam und machten sich an die Arbeit. In einer Vertretungsstunde im Fach Deutsch durften sich die Mädchen individuell mit ihrer Auffassung von „grenzenlos“ auseinandersetzen, zuhause ihre Werke vollenden und in Absprache mit den Eltern am Wettbewerb teilnehmen. Alle Einsendungen, die bis zum 18.02.2024 bei der Stiftung eintrafen, wurden berücksichtigt. In der Publikation aller Gewinnerbeiträge wurden folgende Informationen veröffentlicht: „Die Resonanz hat unsere Erwartungen übertroffen und erreichte Autorinnen und Autoren über die bayerischen Landesgrenzen hinaus, von ganz jung bis alt. Am Ende zählten wir knapp 250 Einsendungen in den Kategorien „Geschichten für Kinder von sechs bis zwölf Jahren“ und „Geschichten für Jugendliche von dreizehn bis achtzehn Jahren“. […] Die 39 Siegergeschichten könnten unterschiedlicher nicht sein – eindrückliche Gedichte, sozialkritische Geschichten und die Auseinandersetzung mit historischen Ereignissen. Allen hier veröffentlichten Autorinnen und Autoren ist eines gemein: Sie alle überzeugten mit einem besonderen Gespür für Sprache und natürlich mit viel Fantasie und großem Vorstellungsvermögen. Sie haben sich in ihre Charaktere hineinversetzt, andere Perspektiven gezeigt und oft zum Denken angeregt. Jede Geschichte zeugt von der Leidenschaft fürs Schreiben, der Fähigkeit die Leserin oder den Leser mit starken Worten zu erreichen und zu berühren.“
Unsere Schülerin der Maria-Ward-Schule, Victoria Weinert, gehört zu den Siegerinnen des Wettbewerbs und durfte zur Preisverleihung nach München am Freitag, den 17.05.2024 fahren. Sie wurde von ihrer Familie begleitet und berichtet von der Veranstaltung:
In München angekommen, wurden meine Familie und ich bereits von den anderen Gewinnern, deren Familien und den Mitarbeitern in der Hans-Seidel-Stiftung willkommen geheißen. Nach einem kurzen Empfang und einer Rede des Vorsitzenden Markus Ferber, MdEP, kam es zu der Überreichung der Urkunden sowie einem Exemplar des Sammelalbums an die Sieger. Zwei ausgezeichnete Kostproben von den Altersklassen wurden vorgetragen und schließlich verabschiedete uns Markus Ferber mit einem Schlusswort. Nach einer kurzen Stärkung am Buffet, machten sich meine Familie und ich zurück auf den Heimweg nach Würzburg.

A. Spindler und Victoria Weinert, 10 a

….beim Einstieg in das Thema „Flächeninhalt und Umfang“ in Klasse 5 an Hand des eigenen „Fußabdrucks“. Die Mädels wussten nur, dass sie für die Stunde ihre Lieblingssocken anziehen sollten ; )

M. Gehr

 Fuß1

 

Maria-Ward-Schülerinnen erschließen sich spielerisch sozialpädagogische Berufe

 

„Herzwerker“ nennt sich eine Kampagne des Ministeriums für Arbeit und Soziales, das Schülerinnen und Schülern in Bayern im Zuge der Berufsorientierung sozialpädagogische Ausbildungsrichtung näherbringen möchte. Im Rahmen eines einwöchigen Workshops hatten nun einige Achtklässlerinnen der Maria-Ward-Schule Gelegenheit, sich unter der Leitung der Theaterpädagogin Evelyn Hornberg und im Austausch mit Experten mit den verschiedenen pädagogischen Berufen auseinander zu setzen. Am Ende der Woche stand im Rahmen einer Live-Talkshow die Präsentation der Ergebnisse.

Dabei setzten die Schülerinnen Erfahrungsberichte der interviewten Experten szenisch um und erfuhren so spielerisch den Alltag in diesen Berufen vom Heilerziehungspfleger bis zur Kindergärtnerin. So erarbeiteten sie sich die Erkenntnis, dass das weite Feld der sozialen Berufe eben weit anspruchsvoller ist als nur „den ganzen Tag mit Kindern Lieder singen“, wie es Evelyn Hornberg ausdrückte.

Heilerziehungspfleger Steffen Gärtner etwa berichtete von seiner Arbeit mit behinderten Menschen, denen er bei der Bewältigung alltäglicher Aufgaben hilft, die für Nichtbehinderte keinerlei Hürde darstellten. Durch die gespielten Szenen der Schülerinnen, wie etwa beim Essen in der Gruppe, wurden diese Hürden für das Publikum erlebbar. Miro Nieselt und Martin Dorn gaben Einblicke in ihre Arbeit mit schwer erziehbaren Jugendlichen bei der evangelischen Jugendhilfe Würzburg. „Das Gefühl, tatsächlich etwas verändern zu können“, sei ihre Motivation. „Laberflash“ und „Vegane Schokolade“ hießen die Szenen, die Einblicke in diese therapeutische Arbeit verschafften.

Unter anderem an Mittel- und Förderschule sind Isabell Gräf und Simon Orth unterwegs und geben dort Kurse zu Tanz, Kunst und Theater für die Inklusive Akademie Würzburg. Dabei fördern sie unerkannte Begabungen der Kinder und geben so Selbstbewusstsein. So fand beispielweise in einer Szene der Schülerinnen ein ukrainisches Mädchen sein künstlerisches Talent heraus. Anna Stolzenberger und Lena Bauer vom „Haus für Kinder“ der Diakonie Würzburg erläuterten die Fähigkeiten, die man für soziale Berufe mitbringen müsse: Vor allem Teamfähigkeit, Kommunikation, Einfühlungsvermögen und die Offenheit, mit den Kindern und Jugendlichen Beziehungen eingehen zu können, seien gefragt. Die Maria-Ward-Schülerinnen jedenfalls zeigten sich äußerst interessiert. Sicherlich werden einige von ihnen einen sozialen Berufsweg einschlagen.

Text: Andreas Lösche  Fotos: Martin Kytlic

Herzwerker 1Herzwerker 3

Die Europawahl am 9. Juni 2024 ist in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eine ganz besondere Wahl, da zum ersten Mal bei einer bundesweiten Wahl Jugendliche ab 16 Jahren teilnehmen durften. Somit durften einige Schülerinnen der Maria-Ward-Schule an ihrer ersten offiziellen Wahl teilnehmen. Alle Schülerinnen der neunten und zehnten Klassen durften zudem an der Juniorwahl zur Europawahl teilnehmen, welche in der Wahlwoche vom 3. bis zum 7. Juni im eigens eingerichteten Wahllokal im Ausweichraum neben der Pforte stattfand. Alle sechs Klassen durften während dieser Woche in das Wahllokal gehen und jede Schülerin ihre Stimme abgeben. Dies sollte so realitätsgetreu wie nur möglich abgehalten werden.

Zur schulischen Vorbereitung wurde besprochen, welche Bedeutung die Wahlen haben und was eine Demokratie ausmacht. Zudem erfuhren die Schülerinnen die Wahlrechtsgrundsätze und was genau bei der Europawahl eigentlich gewählt wird und welche Schritte nach der Auszählung der Stimmen erfolgen.

Um die Wahl so authentisch wie möglich durchführen zu können, wurde in jeder Klasse ein Wahlvorstand gebildet. Dieser erstellte ein Wählerverzeichnis, füllte für jede Schülerin eine Wahlbenachrichtigung aus und teilte am Tag der Stimmabgabe gegen diese Benachrichtigung und unter Vorlage des Ausweises den Stimmzettel aus. Die Auszählung der Stimmen übernahm die Klasse 10a. Ein herzliches Dankeschön dafür! Im Unterricht erfolgt anschließend in den Fächern Politik und Gesellschaft sowie Geschichte eine Analyse der Wahlergebnisse unter Betrachtung der gesamtdeutschen Ergebnisse, der Ergebnisse der Juniorwahl sowie die Einzelergebnisse der Maria-Ward-Schule.

Durch die Juniorwahl konnten viele Schülerinnen Demokratie (er)leben. A. Spindler

Juniorwahl 2024 2Juniorwahl 2024 3

Kurz vor den Ferien begeisterte die Schulspielgruppe der Maria-Ward-Schule ihr Publikum mit einer beeindruckenden Aufführung des Kinderbuchklassikers "Die kleine Hexe" von Ottfried Preußler. Die Darstellerinnen brachten das beliebte Märchen mit viel Leidenschaft und Talent auf die Bühne und schufen einen unvergesslichen Abend für alle Anwesenden.

"Die kleine Hexe" erzählt die Geschichte der erst 127 Jahre alten kleinen Hexe (Mathilda Keßler), die in der Hexenwelt als zu jung und unerfahren gilt. Trotzdem träumt sie davon, mit den großen Hexen in der Walpurgisnacht auf dem Blocksberg zu tanzen. Eines Tages springt sie auf ihren Besen und vergnügt sich auf dem Brocken. Doch dann passiert es: Sie wird erwischt! Zur Strafe muss sie Zaubersprüche auswendig lernen und versprechen, eine gute Hexe zu werden. Aber wie soll sie das nur schaffen?
Zum Glück hat sie den Raben Abraxas (Amelie Kutzner) an ihrer Seite. Gemeinsam mit ihm betrachtet sie das letzte Jahr. Dabei halten sie einen Rückblick und zeigen, wie die kleine Hexe Gutes tut. Zunächst erinnern sie sich an den Krämer Pfefferkorn (Anisa Alassani), um dann die Geschichte der Holzweiber (Celia Steger, Olivia Maria Engelhadt, Rebecca Böhm) aufzuzeigen, die vom bösen Revierförster (Carla Lauter) am Holzsammeln gehindert werden. Die Geschichte um das kleine Blumenmädchen (Amy Beck) gefällt dem Raben besonders gut, denn alle, sogar der billige Jakob (Leonie Vogel), haben Papierblumen bekommen. Wobei die Geschichte vom Maronimann (Zoe Radmacher) dem in Nichts nachsteht. Fritz (Hanna Werner) und Sepp (Amelie Polyakova) bekommen eine gehörige Pracht Prügel, weil sie Ursel (Lia-Marie Mancik) und Simon (Sarra Bouslimi) ärgern, aber nicht von der kleinen Hexe, sondern vom Schneemann (Hedi Neuhöfer)! Am Ende gelingt es ihr auch, den Ochsen Korbinian (Lilienne Vogel) für die tierlieben Kinder Thomas (Romy Englerth) und Vroni (Fabienne Hoh) zu retten und endlich an der Prüfung der Oberhexe (Nadine Holzapfel) teilzunehmen. Die Unterhexen (Olivia Maria Engelhardt, Marie-Divine Manzanza, Hedi Neuhöfer, Julia Quere, Lilliene Vogel, Hanna Werner) sehen dabei zu und stellen der kleinen Hexe Aufgaben. Muhme Rumpumpel (Ida Heinzelmann) hat jedoch immer noch große Einwände, die kleine Hexe in ihrem Kreis aufzunehmen. So soll die kleine Hexe erneut bestraft werden. Diese kann jedoch nicht verstehen, warum man nur eine gute Hexe ist, wenn man Böses hext und entzieht den herzlosen Hexen ihre Kräfte, sodass die Kinder nach dem Stück beruhigt nach Hause gehen können.

Unter der Regie von Frau Scholl gelang der Schulspielgruppe eine Inszenierung, die das Publikum in ihren Bann zog. Die jungen Hauptdarstellerinnen beeindruckten in ihren Rollen und überzeugten durch ihr ausdrucksstarkes Spiel und ihre spürbare Freude an dem Stück. Das Zusammenspiel von Mathilda Keßler und Amelie Kutzner war ein besonderes Highlight der Aufführung, die eine enorme Menge an Text bewältigen mussten.

Die Bühne wurde von den Schauspielerinnen mit viel Liebe zum Detail gestaltet, was die märchenhafte Atmosphäre der Geschichte wunderbar einfing. Auch die Licht- und Tontechnik wurde allein von den Schülerinnen umgesetzt. Die ausgewählten Kostüme begeisterten das Publikum durch ihre “aufblasbaren” Effekte.

Die Theateraufführung der Maria-Ward-Schule war ein großer Erfolg und zeigte das hohe Engagement und die Kreativität der Schülerinnen. Die Inszenierung von "Die kleine Hexe" begeisterte sowohl Kinder als auch Erwachsene und bewies erneut, wie wertvoll Schultheater als kulturelle Bereicherung ist. Es bleibt zu hoffen, dass die Schulspielgruppe auch in Zukunft mit weiteren gelungenen Aufführungen das Publikum erfreuen wird.

R. Scholl

Das Kernstück des Besinnungstages für die 6. Klassen bildete ein digitaler zu bespielender Escaperoom, der als neue religionspädagogische Methode derzeit in ökumenischer Zusammenarbeit entwickelt wird.
Frau Dr. Leven von der Universität Würzburg, die an diesem Projekt beteiligt ist, stellte Equipment, Zeit und Wissen zur Verfügung und begleitete die Schülerinnen dabei, wie sie sich spielerisch durch die Zeit- und Lebenswelt Jesu rätselten. Am Ende galt es gemeinsam den Code zu entschlüsseln, um das Klassenzimmer, das sich in ein Museum verwandelt hatte, wieder durch die Ausstellungstür verlassen zu können.
Durch eine Phantasiereise, Kooperationsspiele und andere gemeinschaftsfördernde Elemente, mit denen die Lehrkräfte den weiteren Tag gestalteten, wurde der Vormittag zu einem ganzheitlichen Erlebnis.

U. Foldenauer

Besinnungstag Klasse 6 2

Im Rahmen des Sportunterrichts bereitete die Klasse 9 c ein Sportfest für den Maria-Ward-Kindergarten vor. Leider musste es aufgrund des schlechten Wetters am 17.05.2024 innen stattfinden.  Die Schülerinnen begrüßten die achtzehn Vorschulkinder herzlich in der Sporthalle. Zum Kennenlernen wurde ein Ball herumgegeben und jeder durfte sich kurz vorstellen.  Dann wurden die Gruppen ausgelost und den Gruppenleitern zugeteilt. Es gab eine Elefanten-, eine Tiger-, eine Löwen-, eine Affen- und Hasengruppe. Die Tiergruppen sollten dann zusammen mit ihren Gruppenleitern fünf Stationen ablaufen und dafür schöne Tierstempel auf ihren Stationskarten sammeln.  Die Stationsleiter bauten die Stationen auf. Die Kinder hatten viel Spaß beim Stelzenlauf, Sackhüpfen, Säckchentransport, Eierlauf und Dosenwerfen.  Und am Ende wurde jede Gruppe und auch unsre Schülerinnen mit einem goldenen Aufkleber und ordentlichen Applaus geehrt. Als Dank sangen die Vorschulkinder uns ein zuckersüßes Lied vor. Zum Schluss spielten alle zusammen Fangen.

C. Weisenberger

Am Mittwoch, dem 17. April, machte sich die Klasse 7 a in Begleitung von Herrn Küstner und Frau Buko auf den Weg zur Jugendherberge Volkersberg. Pünktlich um 08:45 Uhr verluden wir unsere Koffer in den Bus und starteten unsere Reise. Die Zeit bis zum Mittagessen nutzten wir für eine Hausrallye, durch die wir die neue Umgebung erkundeten. Nachdem wir unsere hellen und komfortablen Zimmer beziehen konnten, ging es zum Bogenschießen. Trotz des kalten und regnerischen Wetters hatten wir viel Spaß dabei.

Am nächsten Morgen standen die Niedrigseil-Elemente auf dem Programm, bei denen wir knifflige Rätsel und Aufgaben lösen durften. Diese Aktivitäten erforderten viel Teamarbeit und stärkten so den Zusammenhalt der Klasse. Eine warme Suppe zum Mittagessen bot uns die Möglichkeit, uns aufzuwärmen. Am Nachmittag nahmen wir an einem Pizza-Back-Kurs teil, bei dem wir mehr über gesunde Ernährung (Ernährungspyramide) und die Zutaten für eine Pizza lernten. Wir stellten den Teig selbst her, bestrichen ihn mit Soße und belegten die Pizzen, die anschließend in einem fast 500°C heißen Steinofen gebacken wurden. Die Pizzen waren schnell fertig und schmeckten hervorragend. Den Abend ließen wir mit einem gemütlichen Filmeabend ausklingen, bei dem wir „Fack ju Göhte“ schauten und leckere Chips, Salzstangen und andere Snacks genossen.

Am nächsten Tag, unserem Abreisetag, nahmen wir nach dem Frühstück an einem Kurs über Licht und Farben teil. Wir lernten viel über das Zusammenspiel der verschiedenen Farben und wie ein Regenbogen entsteht. Nach dem Mittagessen packten wir unsere Sachen und traten die Rückreise nach Würzburg an.

Rückblickend waren es drei schöne, lustige und lehrreiche Tage, in denen wir viel gelernt haben und unsere Klassengemeinschaft stärken konnten.

Laura Weigand (7 a)

 Sieben a Schullandheim 1Sieben a Schullandheim 2

Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erleben…“ – so lautet ein Zitat. Und die 58 Mädchen der 5. Klassen haben mit ihren Lehrkräften im Schullandheim in Leinach viel erlebt: Mit einer Dorfrallye lernten sie den Ort Leinach und Interessantes aus seiner Geschichte kennen, beim Team-Building dagegen konnten sie viel über sich und ihre Gemeinschaft erfahren. Höhepunkt war für viele der Besuch des Ponyhofes in Zellingen. Dafür nahmen sie gerne einen anstrengenden Fußmarsch in Kauf. Auch die Abende waren mit gemeinsamen Aktivitäten wie einer spannenden Nachtwanderung und einem Bunten Abend mit viel Spaß und Lachen gefüllt. Kein Wunder, dass nach den drei Tagen mit leckerer Verpflegung und nettem Hauspersonal die Heimreise viel zu früh empfunden wurde. Gerne hätten die Mädchen diese Art von Schulalltag noch verlängert.

S. Gaubitz, R. Geiger

Fotos von R. Geiger und E. Fehrer

Schullandheim5 2024 2Schullandheim5 2024 3

Anfang Juni nahmen die Klassen 7 a und 7 b am Präventionskurs “Zamgrauft” der Polizei Würzburg teil. Im Bechtoldsheimer Hof, unter der Leitung von Polizistinnen und Polizisten sowie Frau Kroder Mahr und Frau Foldenauer, erlebten die Schülerinnen an zwei Tagen einen spannenden und lehrreichen Kurs.

Die Schülerinnen wurden über den Umgang mit Konflikten und Gewaltprävention informiert und nahmen an interaktiven Workshops sowie Rollenspielen teil. Zudem erhielten sie wichtige Tipps zum sicheren Verhalten im Internet.

Der Kurs, begleitet von den jeweiligen Klassenlehrern und Frau Esteban, stärkte das Bewusstsein für soziale Verantwortung und Selbstschutz und hinterließ einen nachhaltigen Eindruck bei den Schülerinnen.

 S. Küstner

Zammgrauft 1Zammgrauft 3

An einem sonnigen Donnerstagmorgen fuhren wir, die Klasse 7 a, mit unseren Lehrkräften Frau Esteban und Frau Kreußer zur Erlebnisimkerei Konrad nach Rimpar. Nach einem schönen Fußmarsch über Feldwege kamen wir auch schon am Bauernhof an und wurden herzlich von der Sozialpädagogin und Erlebnisbäuerin Christina Konrad begrüßt. In einem Gemeinschaftsraum informierte sie uns über den Aufbau eines Bienenstocks und wir bekamen unsere Imkeranzüge, um gut geschützt zu den Bienen zu gehen. Während Josef Konrad, Christinas Mann und Imker, uns dort interessante Dinge über die Einteilung der Bienen erzählte, durften wir z. B. Drohnen (männliche Bienen) in die Hand nehmen und leckere Wabenstücke vernaschen. Nach einer kleinen Pause ging es auch schon weiter zur Verarbeitung der vollen Waben. Zuerst schabten wir den Honig mit einer Entdeckelungsgabel aus den Waben, schleuderten sie dann in der Honigschleuder und füllten den Honig anschließend in kleine Gläser ab.

Zuletzt stellte sich jede von uns noch eine Bienenwachskerze her. Diese durften wir, ebenso wie den Honig, als Andenken mit nach Hause nehmen. Klasse 7 aImkerei 1Imkerei 3Imkerei 4

Vom 07.04.-14.04.2024 besuchten wir unsere Partnerschule in Bray, Irland. Nachdem die Irinnen bereits im Oktober zu Gast bei uns waren, freuten wir uns nun alle auf ein Wiedersehen in Irland. Am Sonntag ging es ganz früh morgens los mit dem Zug nach Frankfurt zum Flughafen und anschließend mit dem Flieger nach Dublin. Die Anreise verlief problemlos und so wurden wir vor Ort am Flughafen von den Gastfamilien und den beiden irischen Begleitlehrkräften herzlich empfangen. Die Schülerinnen gingen zusammen mit ihren Austauschpartnerinnen und deren Familien nach Hause und es war Zeit, in Ruhe anzukommen. Am Montag stand ein ganzer Tag Schule an, das bedeutet in Irland Unterricht von 8.45-15.45 Uhr. Wir bekamen einen spannenden Einblick in den Alltag an der Loreto Secondary School, entdeckten viele Gemeinsamkeiten und auch Unterschiede. Im Laufe der Woche gab es einen spannenden Empfang im Rathaus von Bray, unsere Schülerinnen durften sogar am Tisch der Bürgermeisterin platznehmen, was allen viel Spaß machte. Wir gingen Bowling spielen, nahmen an einem Irisch-Workshop teil und buken Scones, die wir anschließend mit einer leckeren Tasse Tee genossen. Am Freitag machten wir die Hauptstadt Dublin unsicher. Dort besuchten wir das National Museum of Ireland, erlebten eine Stadtrundfahrt der anderen Art als Wikinger und Zeit zum Einkaufen von Souvenirs etc. blieb auch noch. Der Samstag war ein Familientag, den alle in ihren Gastfamilien verbrachten und die Zeit zusammen genossen. Am Sonntagnachmittag ging es mit vielen tollen Erinnerungen im Gepäck zurück nach Deutschland, wo wir von unseren Familien bereits sehnsüchtig am Bahnhof erwartet wurden. Die Teilnehmerinnen sind sich einig: Es war eine großartige Erfahrung, die sie so schnell nicht vergessen werden.

K. Rembold und L. Rüttger

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Im Vorfeld der Europawahlen am 9. Juni 2024 setzte sich auch das Fairtrade-Team unserer Schule mit den Wahlen auseinander und ging insbesondere der Frage nach, wie das zukünftige EU-Parlament den globalen Handel fairer gestalten könnte. Für die kommenden weltweiten Herausforderungen benötigt auch der faire Handel die Unterstützung der Politik. Die #fairsprechen-Kampagne von Fairtrade Schools unterstützte die Diskussionsrunde der AG mit anschaulichen Informationsmaterialien, spannenden Hintergrundinfos und einer Frühstücksbox mit fair gehandelten Produkten. Mit Tee, Schoko-Aufstrich, Honig, Saft, Müsli, Kakao usw. ließen sich die Schülerinnen das gemeinsame Frühstück schmecken. Die Produkte mit dem Fairtrade-Siegel stehen für bessere Arbeitsbedingungen von Produzenten und Arbeitern in Afrika, Lateinamerika und Asien. Alle waren sich einig: An einem fair gedeckten Tisch lässt es sich viel besser über das #fairsprechen diskutieren.

M. Brückner und S. Küstner

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Viel Spaß hatten auch dieses Jahr wieder die Schülerinnen der 6. Klassen bei der Veranstaltung „Salut tout le monde.“ Mit viel Musik und spannenden Spielen durften sie mit Annaëlle Lebayon aus Caen eine Stunde „Französisch schnuppern“. C. Rudloff

In der Maria-Ward-Woche 2024 bereiteten die Schülerinnen der 8 c III b und ein Teil der Schülerinnen aus der 7 a gemeinsam einen Geburtstagskuchen für Mary Ward zu.

Am Mittwoch buken die Mädchen der 8. Klasse den Panettone und am Donnerstag konnten die Mädchen aus der 7. Klasse den ausgekühlten Panettone füllen und verzieren.

Die Idee hinter diesem Kuchen war „Mary Ward - Mädchen aus England“ und die erste Pilgerreise nach Rom. Der Panettone stellt Italien/ Rom dar und die Füllung mit Clotted Cream den Bezug zu England.

Den süßen Geschmack von Trockenfrüchten im Hefeteig verfeinerte eine leichte Säure aus Johannisbeergelee.

Der Kuchentopper ist ein Scherenschnitt der pilgernden Mary mit unserem Jahresmotto „Tue Gutes und tue es gut“.

Bilder und Text P. Kratz

Maria Ward Kuchen 2

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